Power, Kraft, Wille
Diese Werte prägen nicht nur den Sport, sondern sind auch die Philosophie der GIPO GISLER POWER AG. Als stark regional verankertes Unternehmen engagieren wir uns aktiv für den Leistungssport und unterstützen talentierte Athletinnen und Athleten aus verschiedenen Disziplinen. Durch gezielte Partnerschaften und Sponsorings schafft GIPO optimale Voraussetzungen für Training, Wettkampf und sportliche Entwicklung auf höchstem Niveau.
Wir freuen uns, im 2026 erneut Sportlerinnen und Sportler aus dem Kanton Uri sowie aus der ganzen Schweiz begleiten und unterstützen zu dürfen. Wir wünschen allen Athletinnen und Athleten weiterhin viel Erfolg, starke Leistungen und vor allem eine verletzungsfreie Saison auf ihrem sportlichen Weg.
Fabio Püntener (Radsport, MTB Cross Country)
Der Urner Mountainbiker Fabio Püntener aus Silenen beweist, dass sich Ausdauer auszahlt. Seine Karriere lief nicht immer rund. Obwohl er während seiner Zeit in der U23 Kategorie regelmässig in die Top 10 an Weltcuprennen fuhr, zählte er noch nicht zu den absoluten Podiumskandidaten. Es folgten einige zähe Jahre in der Elitekategorie, geprägt von einigen Verletzungen und anderen Rückschlägen.
Anfang 2025 schien der Tiefpunkt erreicht, als Fabio überraschend sein neues Team verlor und sich das Schlüsselbein während eines Trainingslagers brach. Doch genau in dieser Saison platze der Knoten und er konnte sein volles Potenzial ausschöpfen. Mit zwei überraschenden Weltcup-Podestplätzen, dem sechsten Rang im Gesamtweltcup und einer konstanten Saison katapultierte er sich in der UCI-Weltrangliste auf Platz 1.
Durch seine tollen Resultate fährt Fabio nun für das SCOTT-SRAM MTB Racing Team. Auch in der aktuellen Saison 2026 knüpft er nahtlos an diese Spitzenresultate an und etabliert sich fest in der Weltelite.

Nicola Senn (Tennis)
Nicola Senn zählt zu den vielversprechendsten Tennisspielern aus dem Kanton Uri und verfolgt mit grossem Engagement das Ziel, sich im internationalen Profitennis zu etablieren. Dank der Unterstützung unserer Firma konnte er sein Trainingspensum gezielt erhöhen und regelmässig an internationalen Turnieren teilnehmen.
Nicola Senn hat sich im vergangenen Jahr beeindruckend weiterentwickelt, indem er im Schweizer Ranking auf N3 40 vorrückte und sein internationales ITF‑Ranking auf Platz 223 verbessern konnte, während er sich gleichzeitig als erster Urner überhaupt ein ATP‑Ranking erspielte und mittlerweile 2 ATP‑Punkte hält. Seinen ersten ATP-Punkt konnte er sich in Sharm El Sheik beim Turnier vom 20. Oktober 2025 erspielen. Ein weiterer folgte dann am Turnier in Trimbach vom 2. März 2026. Dort spielte er die 2. Hauptfeldrunde gegen Mika Brunold ATP 380, welches er mit einer sehr guten Leistung 3:6 5:7 leider verlor. Mit dieser Entwicklung verfolgt er nun das Ziel, bis 2028 in die Top 600 der ATP‑Weltrangliste vorzudringen und sich für ATP‑Challenger‑Turniere zu qualifizieren.

Ronnie Bratschi (Autorennsport)
Ronnie Bratschi zählt seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten Schweizer Bergrenn- und Slalomfahrern. Mit grosser Leidenschaft und enormem technischem Verständnis arbeitet der Urner kontinuierlich daran, aus seinem Mitsubishi EVO das Maximum an Leistung und Effizienz herauszuholen. Schon früh fand er den Weg in den Motorsport – zuerst im Motocross, später im Automobilsport, wo er sich rasch national und international einen Namen machte.
Drei Jahre nach seinem ersten Rennen holte er 2013 bereits den Schweizer Meistertitel im Slalom. In den darauffolgenden Jahren gewann er dreimal den FIA International Hill Climb Cup in der Kategorie 3 sowie einmal den 2. Platz bei den Schweizer Bergmeisterschaften. 2021 belegte er den 1. Platz in der Performanceklasse 1 und gewann die Wertung als Best Performer bei der FIA European Hill Climb Championship. Auch 2025 gehörte Ronnie Bratschi zu den prägenden Fahrern der Europäischen Bergrennszene. Mit mehreren Siegen und neuen Tourenwagen Rekorden bei internationalen Rennen bestätigte er seine langjährige Konstanz auf höchstem Niveau.

Heidi Ulrich (Windsurfen)
Im Leben der Flüelerin dreht sich seit vielen Jahren fast alles ums Speedsurfen. Auf Urner wie auch internationalen Gewässern unterwegs, versucht sie regelmässig, verschiedenste Weltrekorde zu knacken. Ihr grösster Erfolg gelang ihr am 25. November 2022 in Lüderitz an der namibischen Küste: Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 47,06 Knoten (ca. 87,16 km/h) über 500 Meter stellte sie einen neuen Weltrekord auf. Insgesamt hält die amtierende Weltmeisterin fünf Speed-Weltrekorde. Damit erfüllte sich Heidi Ulrich ihren grossen Traum: Sie ist «World’s fastest woman on open water» – die schnellste Frau über alle Disziplinen auf offenem Wasser. Auch 2025 gehörte Heidi Ulrich weiterhin zur absoluten Weltspitze im Speedsurfen. Bei internationalen Speed-Events verteidigte sie ihre Spitzenposition mit mehreren Podestplätzen. So wurde sie nach 2 Weltmeistertiteln im Jahr 2023 & 2024 Vizeweltmeisterin und stellte gleich zwei neue Weltrekorde auf.
Einmal über die Langdistanz von einer Nautischen Meile, welche sie mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 39.64 knoten (73.41kmh) absolvierte. Der zweite Weltrekord war historisch, sie knackte den 32-jährigen Open Ocean Weltrekord über 500m mit 40.42 knoten (74.85kmh) und hat somit alle Rekorde im Speedwindsurfen, welche man haben kann, mindestens einmal geknackt. Sie bestätigte damit ihre aussergewöhnliche Konstanz auf höchstem Niveau erneut. Mit ihren Leistungen bleibt sie eine der prägendsten Persönlichkeiten des internationalen Speedsurfens und eine grosse Botschafterin des Urner Sports.

Arthur Gustavo da Silva (Reitsport)
Arthur Gustavo da Silva zählt seit vielen Jahren zu den etablierten Schweizer Springreitern auf internationalem Niveau. Bereits 2009 feierte er bedeutende Siege, ehe ihm 2011 mit dem Gewinn des Maurice Lacroix Grand Prix sowie des Nationenpreises mit dem Schweizer Team weitere Höhepunkte seiner Karriere gelangen. Zu seinen herausragenden Resultaten zählen zudem der zweite Platz im Grossen Preis von Ascona 2013 sowie Rang zwei im Grossen Preis des CSIO5* St. Gallen 2019 mit dem belgischen Hengst Inonstop van’t Voorhof.
Auch in den vergangenen Jahren konnte sich Arthur Gustavo da Silva regelmässig erfolgreich bei internationalen Turnieren behaupten. Im Oktober 2024 erreichte er mit Ags Casallida beim FEI-Reitturnier in Cagliari, Campo Rossi, eine Platzierung in einer CSI4*-Prüfung über 150 cm. Mit Goldjunge 158 sicherte er sich ebenfalls eine Platzierung in einer CSI4*-Prüfung über 145 cm. 2025 und 2026 bestätigte er seine starke Form mit weiteren Klassierungen auf internationalem Niveau und erfolgreichen Auftritten an hochkarätigen CSI-Turnieren in Europa.

Delia Da Mocogno (Radsport)
Delia Da Mocogno aus Erstfeld gehört zu den vielseitigsten und erfolgreichsten Mountainbike-Athletinnen der Schweiz. Die Fahrerin des VMC Silenen hat sich in verschiedenen Disziplinen wie Strasse, Mountainbike, Downhill und Enduro einen Namen gemacht und dabei bereits zahlreiche Erfolge gefeiert – unter anderem einen Schweizer Meistertitel im Downhill. In den vergangenen Jahren spezialisierte sie sich auf die anspruchsvolle Disziplin Enduro, in der sie heute zur internationalen Elite zählt. Als amtierende Schweizer Meisterin der Swiss Enduro Series bei den Elite-Frauen unterstrich Delia ihre nationale Spitzenstellung eindrücklich. Ein weiterer Höhepunkt gelang ihr 2024 bei der ersten MTB-Enduro-Weltmeisterschaft, wo sie einen Platz in den Top 10 erreichte. Auch 2025 bestätigte Delia Da Mocogno ihre Zugehörigkeit zur Weltspitze im Enduro-Sport.
Den Schweizermeister Titel konnte sie erfolgreich verteidigen und an der Heim-WM mit einem 6. Platz souverän die Saison beenden. Mit mehreren Podestplätzen bei nationalen Rennen der Enduro Swiss Series, sowie konstanten Spitzenresultaten auf nationaler Ebene, etablierte sie sich dauerhaft unter den besten Fahrerinnen weltweit.

Thomas Epp (Ringen)
Thomas Epp aus Flüelen zählt zu den erfolgreichsten und ambitioniertesten Schweizer Ringern seiner Generation. Bereits im Alter von vier Jahren entdeckte er seine Leidenschaft für den Ringsport und entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einem festen Bestandteil der nationalen Spitze. Der Athlet der Ringerriege Schattdorf gehört seit 2015 dem Schweizer Nationalkader an und konnte bisher bereits 17 Schweizer Meistertitel gewinnen.
Auch international machte er früh auf sich aufmerksam. Sein bislang grösster Erfolg ist der Gewinn der Bronzemedaille an der Junioren-Europameisterschaft 2021. Mit grosser Konsequenz verfolgt Thomas Epp sein langfristiges Ziel, sich für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles zu qualifizieren. Um sich sportlich optimal weiterzuentwickeln, verbringt Thomas rund 160 Tage pro Jahr im Ausland, wo er mit internationalen Top-Athleten trainiert und von erfahrenen Trainern profitiert.

Eliane Christen (Skifahren)
Eliane Christen ist eine etablierte Skirennfahrerin aus dem Kanton Uri, die aktuell zu den besten Slalomfahrerinnen der Welt gehört. Bereits früh zeigte sie grosses sportliches Potenzial auf den regionalen Skipisten und arbeitete sich Schritt für Schritt in den leistungsorientierten Rennsport hinein. Sie wurde mehrmals durch schwere Verletzungen zurückgeworfen und hat sich immer wieder mit grosser Einsatzbereitschaft und Wille zurückgekämpft.
Im Europacup 2024/2025 erreichte sie den 2. Rang in der Slalom-Gesamtwertung und sicherte sich einen fixen Weltcupstartplatz. Im darauffolgenden Weltcup-Winter 2025/2026 fuhr sie mehrfach in die Punkteränge, mit einem 9. Platz in Flachau als bestem Resultat sowie weiteren Top-20- und Top-30-Platzierungen (u. a. Semmering, Kranjska Gora, Lillehammer). Ausserdem qualifizierte sie sich für die Weltmeisterschaft 2025 in Österreich sowie die Olympischen Winterspiele 2026 in Milano-Cortina.

Luis Felipe da Silva (Boxen)
Luis Felipe da Silva ist ein ambitionierter Boxer mit brasilianischen Wurzeln, der sich im Olympischen Boxen (Gewichtsklasse bis 70 kg) kontinuierlich weiterentwickelt. Mit grosser Disziplin und einem ausgeprägten Offensivstil fokussiert er sich Schritt für Schritt auf seine Entwicklung auf nationaler und internationaler Ebene. Sein Ziel ist es, sich langfristig in der erweiterten Spitze zu behaupten und wertvolle Wettkampferfahrung auf hohem Niveau zu sammeln.
Im Jahr 2025 konnte da Silva unschätzbare Erfahrung während eines elfmonatigen Trainingsaufenthalts in Brasilien sammeln. Dort absolvierte er intensive Sparrings und Trainingseinheiten auf Weltklasse-Niveau unter anderem mit dem ehemaligen Olympia-Teilnehmer und WM-Herausforderer Kelson Pinto. Durch seine körperliche Präsenz, seine Schlagkraft und seinen hohen Einsatzwillen gilt er als unermüdlicher Arbeiter im Ring. Im Jahr 2026 blickt er bereits auf eine starke Bilanz von 4 Siegen aus 6 Kämpfen zurück und sicherte sich zudem den hervorragenden 3. Platz an der Deutsch-Tessiner Meisterschaft.
Das nächste grosse Highlight steht im kommenden Spätherbst an: Im November 2026 visiert da Silva ganz klar den Schweizer Meistertitel an. Für die fernere Zukunft hat er ebenfalls eine klare Vision vor Augen: In den kommenden zwei bis drei Jahren plant er den Wechsel ins Profiboxen, mit dem ultimativen Ziel, sich dort eines Tages zum Weltmeister zu krönen. Einen weiteren Bericht zu den Sportlerinnen und Sportlern, erschienen im Jahr 2025, finden Sie hier.
